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Zusammenfassung der Episode

Die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ist da – aber ist sie sinnvoll oder nur ein neuer Cookie-Banner? Stefan und Ronny sind sich diesmal nicht einig: Ronny sieht vor allem Verunsicherung, verlorene Zeit und ein Problem für Fotografen und Autoren, deren eigene Werke durch KI-Bearbeitung plötzlich als KI-Content gelten, während Stefan die Pflicht als Schutz vor Täuschung und als Orientierung für die Gesellschaft verteidigt. Danach bekommt ihr eine praxisnahe Faustregel an die Hand: Kennzeichnen müsst ihr vor allem dann, wenn euer Gegenüber denken könnte, dass ein Inhalt echt ist – fotorealistische Bilder und Videos sowie Audio und Musik ja, Comics und Infografiken nein, und bei Texten zählen Täuschungsgefahr, öffentliches Interesse und redaktionelle Prüfung (ausdrücklich keine Rechtsberatung). Zum Schluss zeigen Stefan und Ronny, wie sie sich mit Claude in kurzer Zeit eigene Tools gebaut haben, statt auf Apps mit fragwürdigem Datenschutz zu setzen: eine Teleprompter-Web-App mit Videoaufnahme und eine Web-App, die Radio-DJ-Sets zeitgesteuert aufzeichnet und archiviert. Ihr erfahrt also nicht nur, wo die Grenzen der Kennzeichnungspflicht liegen, sondern auch, wie schnell ihr euch mit KI eure eigene Software baut.

Picks

EU-Icons zur Kennzeichnung von KI-Inhalten – https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content

Claude – https://claude.ai

Claude Code – https://claude.com/product/claude-code

Codex – https://developers.openai.com/codex

FFmpeg – https://ffmpeg.org

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